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Seit 1865  

           FREIWILLIGE FEUERWEHR DER STADT WANFRIED                                                                                                                              

                                                                                                                                             

                                                    

 

                                                 Vielen Dank

                                                                                                                                                                                       

 

             Das Jahr neigt sich dem Ende zu, wie auch unser Jubiläumsjahr.

 

Es waren ereignisreiche Tage, die wir zu unserem diesjährigen 150.Jubiläum
erleben
durften. 

Trotz vieler Aufgaben, Vorbereitungen und Jubiläumstage, die uns einige Tage
und Wochen neben unserer alttäglichen Arbeit in Anspruch genommen haben,
können
wir mit Freude und auch ein wenig Stolz auf unsere Veranstaltung zurückblicken.

 

Jetzt am Jahresende möchten wir uns noch einmal bei allen Mitwirkenden
und Helfern
recht herzlich bedanken für Ihre Unterstützung.

 

Bedanken möchten wir uns auch bei den Anwohnern der Bahnhofstrasse,
die durch
unsere Tagesveranstaltung etwas eingeschränkt waren. 

Danken möchten wir allen, die unsere Veranstaltungen besucht haben, die
zum Gelingen des Festes beigetragen haben. 

Letztendlich geht unser Dank an alle Vereine, Verbände, Kirchengemeinden,
Privat –und Geschäftsleute und dem Magistrat der Stadt Wanfried, die uns in
vielfältiger Weise
unterstützt haben.

 

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und
einen guten Rutsch ins
neue Jahr .

Ihre Freiwillige Feuerwehr Wanfried e.V
im Namen aller Kameradinnen und
Kameraden

 

Wehrführer und Vereinsvorsitzender

Peter Thiel            

Pressebericht der Werra Rundschau 

von Dieter Möller

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wanfried: Kommers, Alarmübung, Geräteschau

Früh übt sich: Bei der Ausstellung in der Bahnhofstraße konnte man selbst unter anderem ein Feuer löschen. Zwei Fotos: Georg/nh

Wanfried. 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wanfried: Am vergangenen Freitag und Samstag gaben sich hochrangige Vertreter aus Politik und öffentlichem Leben ein Stelldichein bei den Blauröcken der Brombeermannstadt, um mit ihnen gemeinsam Blicke zurück in die Vergangenheit, aber auch nach vorne, in die Zukunft, zu werfen.

Wer wäre prädestinierter dafür als Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke?

 

Dem Regierungspräsidium Kassel obliegen gegenüber den Landkreisen, Gemeinden und Städten die im Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz festgelegten Aufgaben. Hierzu gehören insbesondere Aufsichts- und Weisungsbefugnisse. Eine wichtige Rolle spielten hierbei auch die Beratung in brandschutztechnischen Angelegenheiten sowie die Unterstützung im Bereich des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes.

„Der Kontakt zu den Freiwilligen Feuerwehren und deren ehrenamtlichen Helfern steht immer wieder im Vordergrund. Dies wird auch in Zukunft eine bedeutsame und zentrale Aufgabe des Regierungspräsidiums darstellen“, rief Lübcke in seiner Festrede den Anwesenden zu. Eine besondere Herausforderung werde aufgrund des demografischen Wandels der Erhalt aller Freiwilligen Feuerwehren sein. Gleichzeitig gelte es das Ehrenamt zu stärken, um die immer größer werdenden Aufgaben bei immer knapper werdenden finanziellen Mitteln zu bewältigen.

Die anwesenden Ehrengäste, die Landtagsabgeordneten Dirk Landau (CDU) und Sigrid Erfurth (Bündnis 90/Die Grünen), Landrat Stefan Reuß, Stadtverordnetenvorsteherin Jutta Niklass und Bürgermeister Wilhelm Gebhard sowie die komplette Führungsebene der heimischen Brandschützer hatten dem nicht viel hinzuzufügen. Ein besonderer Gruß galt dem extra aus Plouescat angereisten Sextett der dortigen Freiwilligen Feuerwehr, das damit die über 40 Jahre bestehende Freundschaft dokumentierte.

Eine besondere Auszeichnung gab es für Wanfrieds Wehrführer Peter Thiel, dervon Reuß für 40 Jahre aktiven Dienst das goldene Brandschutzehrenabzeichen am Band angeheftet bekam. Der Samstag stand am Vormittag im Zeichen einer Alarmübung mit Menschenrettung am ehemaligen Bahnhof. Verpuffung im Kellerbereich mit Brandausbreitung lautete die Aufgabe für die rund 65 Einsatzkräfte aus der Kernstadt, den Ortsteilen und Treffurt. Zudem kam die Drehleiter aus Eschwege zum Einsatz. Zahlreiche interessierte Zuschauer verfolgten die per Lautsprecher kommentierte Übung, bekamen vor Ort hautnah dokumentiert, wie die lebensecht auf Verletzungen geschminkten Probanden gerettet und dem DRK übergeben wurden.

150 Jahre Feuerwehr Wanfried

Eine Fahrzeug- und Geräteschau am Nachmittag in der Bahnhofstraße sowie ein gemeinsamer Marsch durch die Stadt zum Gerätehaus rundeten eine gelungene Veranstaltung ab, die mit Musik und Tanz der „Starlights“ ausklang.

Von Dieter Möller

Artikel auf Werra-Rundschau: http://www.werra-rundschau.de/lokales/wanfried/jahre-freiwillige-feuerwehr-wanfried-kommers-alarmuebung-geraeteschau-5100997.html

„Nur wer seine Vergangenheit kennt,
hat eine Zukunft.“

Wilhelm von Humboldt (1767-1835) Deutscher Gelehrter, Staatsmann und Mitgründer der Berliner Universität


Geschrei war die älteste Alarmierungsmethode bei
einem Brand..…


Vorwort

Am 1. August 1862, also vor 153 Jahren, wurde der heutige VfL Wanfried e. V., damals unter der Bezeichnung „Turnverein Wanfried“ e.V. gegründet. Die heutige Freiwillige Feuerwehr ist aus den „Turnverein Wanfried“ im Jahr 1865 hervorgegangen und wird in diesem Jahr 150 Jahre alt.

Geschichtliche Entwicklung des Feuerlöschwesens in Wanfried

Wanfried, 813 erstmals urkundlich erwähnt, ist wie andere größere Ansiedlungen und Städte im Laufe der Jahrhunderte oftmals von Bränden (Großer Stadtbrand 1626) verwüstet worden. Eine der Hauptursachen der Feuersbrünste lag in der Art der städtischen Bebauung. Der am häufigsten verwendete Haustyp bestand aus einem Sockelfundament mit Holzaufbauten. In dem kleinen Ort wie Wanfried schmiegten sich damals wie heute die Häuser eng aneinander. Diese lückenlose Reihung begünstigte das Übergreifen eines Feuers Haus zu Haus. Hinzu kam, dass in jedem Haus brennbares Material, meistens in Reichweite offenen Herdfeuers, gelagert wurde.
Große Brände waren unter diesen Bedingungen immer an der Tagesordnung, „und wenn der Feuerruf erscholl, da ging ein Schrecken durch alle Gemüter und in banger Eile die wertvollsten Gegenstände zusammengerafft, um erforderlichen Falls in eiliger Flucht übermächtigen Gegner zu entrinnen“.
Der unmittelbare Zusammenhang zwischen Bebauung und Großfeuern wurde schon früh erkannt, erste Schritte hin zu einer systematischen Brandbekämpfung sind jedoch erst später, ab 14./15. Jahrhundert, nachweisbar, da Brände von der gläubigen Bevölkerung oft als eine Gottesstrafe empfunden wurden.
In unseren Städten und Gemeinden – so auch in Wanfried mit seinen Stadtteilen – wohnten immer mehr Menschen auf immer enger werdendem Raum zusammen. Kaum noch etwas verbindet sie miteinander, viele werden zu Einzelgängern. Als Folge dieser Entwicklung funktioniert die Nachbarschaftshilfe immer weniger und unsere städtischen Hilfseinrichtungen, so auch die Freiwillige Feuerwehr, werden immer stärker gefordert.
Bereits vor 150 Jahren gab es Menschen in unserer Gemeinde, die es sich zur gemeinsamen Aufgabe gemacht haben, ihren Mitmenschen in Notsituationen zu helfen. Mit Stolz können die Einwohner Wanfrieds in diesen Tagen mit ihrer Freiwilligen Feuerwehr das 150-jährige Jubiläum im Jahr 2015 feiern. Eine wechselvolle Geschichte, zugleich Spiegelbild des gesellschaftlichen Lebens, hatte unsere Feuerwehr in diesen 150 Jahren zu überstehen. Geprägt von Armut, Kriegen, gemeinsamem Aufbau und Wirtschaftswunder übernahmen die Angehörigen der Feuerwehr stets Verantwortung für ihre Mitbürger und halfen nach Kräften bei Notständen und anderen Ereignissen.
Die Entwicklung, die unsere Feuerwehr in dieser Zeit erfahren durfte, ist sehr interessant zu beobachten. Vom ehemals „freien Turner-feuerwehr“ zu einer städtischen Einrichtung. Ebenso interessant ist es, die wachsenden Aufgaben der Feuerwehr zu verfolgen. Ging es ursprünglich nur um den Schutz der Bürger und deren Hab und Gut vor Feuer, so hat sich die Feuerwehr in ihrer heutigen Form zu einem Dienstleiter entwickelt, der den Bürgern Hilfe in allen Notlagen gewährt. Das Feuer in seiner klassischen Form spielt hierbei nicht mehr die Hauptrolle. Vielmehr bestimmen technische Hilfeleistungen aller Art – vom Verkehrsunfall bis hin zu Sturmschaden – und auch Umwelteinsätze das Tagesgeschehen unserer Feuerwehr.

Diese Chronik soll anlässlich des Geburtstages der Wanfrieder Feuerwehr ihre Entwicklung aufzeigen.

Gleichzeitig gilt der Dank all den Feuerwehr-angehörigen, die über diese lange Zeit hinweg bereit waren und sind, Tag und Nacht ihren Dienst für den Bürger zu leisten. Den Frauen und Männern der Feuerwehrabteilung Wanfried wünsche ich auch weiterhin viel Freude an ihrer ehrenamtlichen und zeitaufwendigen Arbeit. Möge es Ihnen immer gelingen, unseren Mitbürgern ein Garant für Hilfe und Not zu sein, und stets unversehrt von nicht immer ungefährlichen Aufgaben zu unseren Familien zurückzukehren.

Wanfried, im Juni 2015
Walter Henze

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